Saison 2010

Besuchen Sie unsere Bilderreise entlang einer neuen Rauminstallation zum Thema „Leben mit dem Fluss“


Auf verschlungenen (P)Faden

… die Donau in Orth

Das Bild der ursprünglichen Donau ist gekennzeichnet durch ein weitläufiges Netz von Haupt-, Seiten- und Altarmen, deren Wasserführung sich ständig änderte, was permanente Neu- und Umbildungen der Landschaft zur Folge hatte. Erst durch die Donauregulierung ab dem Jahr 1870 änderte sich das Erscheinungsbild des Stromes: der Flusslauf wurde begradigt, die Ufer mit großen Steinblöcken befestigt und erhöht und damit viele der Seitenarme abgeschnitten. Zu den Donau-Seitenarmen gehört auch die Faden, die sich ursprünglich in engen Mäanderschlingen über 30 Kilometer durchs Marchfeld zog.
Die seit ca. zehn Jahren laufenden Renaturierungsprojekte entlang der Donau und der Faden (Stichwort “Gewässervernetzung”, “Uferrückbau” und “Sohlstabilisierung”) werden in der neuen Installation im museumORTH vorgestellt. Sie veranschaulichen, was im kleinen Maßstab vom Fadenbach-Wasserverband zur Wiederbelebung der Faden unternommen wird und was parallel dazu, im europaweit einmaligen Pilotprojekt an der Donau östlich von Wien, unter dem Titel „Flussbauliches Gesamtprojekt“  von der via donau umgesetzt wird, um der kontinuierlichen Eintiefung des Flussbetts (seit 1950 ist das ein Meter) entgegenzuwirken.


Ausstellung in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von
via donau, Fadenbach-Wasserverband und Nationalpark-Donauauen