Herzlich willkommen ab 21. März 2024!

Viel Action im alten Schloss!

denkmal [er : sie : wir] leben mit unserer

Schlossgeschichte-Actionbound-App

Gemeinsam mit der Informatikmittelschule Orth wurde die historische Verbindung
von Schloss Orth mit dem Schulareal als ehemaliger „Lustgarten“ zum interaktiven Nachbarschaftsprojekt weiter geführt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten eine Handy-App und mittels QR-Code können 11 Wissensstationen im Schloss als Info-Basis genutzt werden.
… und wie funktioniert das Ganze?

Zu Beginn erhalten die Benutzerinnen und Benutzer einen Info-Flyer mit wichtigen Informationen, um die Gratis-App herunterzuladen und den ersten QR-Code zu scannen. Bei der Rätselrallye durch das Schloss müssen nicht nur Fotos und Videos gemacht, sondern auch versteckte Plätze gefunden werden. Wer nicht allein spielen mag, kann auch im Team gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen und bei den Aufgaben gegeneinander antreten. Die Höchstpunkteanzahl gewinnt.

Hilfreiche Spuren und Geschichten zu besonderen Schlossbesitzerinnen und Schlossbesitzern
erfahren Sie bei Führungen mit Hilde Fuchs.

Führungen: um 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr – Treffpunkt: Turnierhof
Eintritt: frei!

Weitere Infos: www.tagdesdenkmals.at

Besuchen Sie unser neues Schloss-Highlight!

Renaissance-Wendeltreppe & Mittelalterstiege

… vom Aufstieg zum Bau-Juwel

Laut Bauforschung wurde Schloss Orth in der Zeit der Besitzerfamilie von Niklas Graf Salm
als “Zwilling” der Wiener Hofburg konzipiert – auch Handwerker und Architekten
waren parallel beschäftigt.
 
Die Hohlspindeltreppe samt Stiegenhaus über drei Geschoße wurde um 1550
vom Hofarchitekten Johann Tscherte 
in Anlehnung an seinen Prototypen gebaut,
den er 1542 in der Wiener Hofburg errichtete.

Führungen: an Sonn- und Feiertagen um 13 Uhr 

Museumsfrühling 2023 – Nachschau: www.museumsfruehling.at
Eine feierliche Eröffnung durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
fand am TAG DES DENKMALS am 25. Sept. 2022 statt.

Im Zuge der NÖ-Landesausstellung wurden im Schloss Orth mit Unterstützung der Burghauptmannschaft historische Bauteile aus dem 14. und 16. Jahrhundert  restauriert und sind nun erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Ausstellung in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt. 

Wissenschaftliches Projekt zur Schlossgeschichte 2004–2021:
Schloss Orth an der Donau – Baujuwel der Renaissance.

Neue Erkenntnisse aus Archäologie, Bauforschung, Geschichte und Kunstgeschichte
auf Basis eines Forschungsprojektes des Bundesdenkmalamtes unter der Leitung von Nikolaus Hofer.
Mit Beiträgen von Nikolaus Hofer, Gudrun Bajc, Herbert Böhm, Günther Buchinger, Markus Jeitler,
Günther Karl Kunst, Renate Legatt-Hofer, Paul Mitchell, Doris Schön, Kinga Tarcsay und Annemarie Täubling. 

Publikation: Hrsg. BDA, Fundberichte aus Österreich, 2021 – Erhältlich im Schlossfoyer.

Foto © Cornelia Gillmann, Wendeltreppe, Mai 2022

Tipp: Orther Kulturtage 2023
wir schauen zurück ins Jahr 1021 und zeigen am 10. März den Film „LANDNAHME“
von Anita Lackenberger u. Gerhard Mader


Ausstellung: 
VERLÄNGERT

1000 JAHRE ORTH
… zurück zum Anfang 1021

Ein Schenkungsgebiet mit dem Grenzpunkt „Orta“

Originalurkunde Kaiser Heinrichs II. vom 14. November 1021 (Bayerisches Hauptstaatsarchiv)

Wir blicken zurück in die Zeit der ersten schriftlichen Nennung von „Orta“ in einer Schenkungsurkunde vom 14. November 1021 im Zuge der Kolonisierung und Christianisierung des Donauraumes durch bayrische Mönche – auf die Bitte des Bischof Egilbert von Freising schenkte Kaiser Heinrich II. dem Kloster Weihenstephan die „insula Sahsonaganc“ (Insel Sachsengang). 
Die in der Urkunde genannten Grenzen des Gebietes umfassen die heutigen Orte Sachsengang-Oberhausen, Groß-Enzersdorf, Raasdorf, Großhofen, Pysdorf, Markgrafneusiedl, Glinzendorf, Rutzendorf, Wittau, Probstdorf, Schönau/Ufer, Mannsdorf und Orth.
Bereits vor der Schenkung kam es zur „Landnahme“ entlang der Donau durch bayerische Adelige, Grundherren und Klerus. Der damaligen Priorität in der Kolonisierung folgend, entstand auch ein erster Kirchenbau in Probstdorf, vermutlich ein bescheidener Holzbau.

 

Wir zeigen dazu unter dem Titel „Krypta und Karner“ eine Fotoserie von Franz Kern, der im Zuge der Renovierung der Probstdorfer Kirche die wiederentdeckte, unterirdische Krypta
aus dem Jahr 1270 dokumentierte.

Foto © Franz Kern, Krypta in Probstdorf  aus 1270

Die Museumssaison 2020 stand ab Juli im Zeichen von
Grabmal von Niklas Graf Salm I. um 1530-1533 (Deckplatte, Ausschnitt – in der Votivkirche), Foto © Roland Krauss

500 JAHRE NIKLAS GRAF SALM IN ORTH

Schlossherr und Feldherr der Renaissancezeit

Niklas Graf Salm der Ältere (*1459 – † 1530) war Statthalter in Ober- und Niederösterreich, kaiserlicher Geheimrat, sowie befehlshabender Feldherr Ferdinands I. und Kommandant bei der Abwehr der osmanischen Belagerung Wiens 1529. Die Folgen einer dabei erlittenen Verletzung führten zu seinem Tod.
1520 überträgt Kaiser Karl V., der Enkel Kaiser Maximilians I., an Niklas Graf Salm die Herrschaft Orth an der Donau. Bereits in den 1520er Jahren unternahm dieser eine Umgestaltung von Schloss Orth im Renaissancestil.  

Ausstellung: VERLÄNGERT 

 

 

 

Ausstellung: VERLÄNGERT

MARCHFELD – hüben und drüben

Eine Region beiderseits der March

Sonderausstellung anläßlich von 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs

                 
Im Mai vor 30 Jahren fiel der Eisernen Vorhang. Er bildete nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Revolutionen im Jahr 1989 die Trennlinie zwischen den marktwirtschaftlich orientierten, demokratischen Staaten im Westen und den planwirtschaftlich geleiteten, sozialistischen Diktaturen im Osten.
Der Begriff Eiserner Vorhang beschreibt nicht nur die realen Grenzbefestigungen, sondern sinnbildlich auch die Politik der Abgrenzung. 
Die Sonderausstellung begibt sich auf Spurensuche nach Gemeinsamkeiten „hüben und drüben“. Während der Donaumonarchie in der Zeit von 1526 bis 1918 war auch das östliche Marchfeld ein gemeinsamer Kulturraum – u.a. kam es nach der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 zur Ansiedlung der „Marchfeldkroaten“, die ebenso über der March in der Slowakei und nördlich bis nach Mähren zu finden waren.

Ausstellung in Kooperation mit dem Záhorské múzeum in Skalica (Slowakei) und je ca. 20 Gemeinden beiderseits der March. 
www.zahorskemuzeum.sk 

Konzept: Hilde Fuchs
Marchfeld-Fotos: Julia Gaisbacher                                                                                                                                                                                                                                           

Bild oben: Archiv Gerhild Spanischberger