Herzlichen Dank für Ihren Besuch und auf Wiedersehen ab 26. März 2021!

 

Die Museumssaison 2020 stand ab Juli im Zeichen von

Grabmal von Niklas Graf Salm I. um 1530-1533 (Deckplatte, Ausschnitt – in der Votivkirche), Foto © Roland Krauss

 

500 JAHRE NIKLAS GRAF SALM IN ORTH

Schlossherr und Feldherr der Renaissancezeit

Niklas Graf Salm der Ältere (*1459 – † 1530) war Statthalter in Ober- und Niederösterreich, kaiserlicher Geheimrat, sowie befehlshabender Feldherr Ferdinands I. und Kommandant bei der Abwehr der osmanischen Belagerung Wiens 1529. Die Folgen einer dabei erlittenen Verletzung führten zu seinem Tod.
1520 überträgt Kaiser Karl V., der Enkel Kaiser Maximilians I., an Niklas Graf Salm die Herrschaft Orth an der Donau. Bereits in den 1520er Jahren unternahm dieser eine Umgestaltung von Schloss Orth im Renaissancestil.  

Ausstellung: VERLÄNGERT 2021

 

 

Wir zeigten parallel dazu Kunstprojekte von Franz Kapfer, Götz Bury und Heimo Wallner.

Sie setzten sich auf humorvoll-kritische Art mit Herrschaftssymbolen und Heldenverehrung auseinander.
In Kooperation mit NÖ-Kulturabteilung, Kunst im öffentlichen Raum | www.publicart.at

zur Errettung des Christentums / in Deliverance of Christianity
Franz Kapfer

Eröffnung: 25. Juli 2020

Die Eröffnung fand gemeinsam mit der Präsentation der Projekte von Götz Bury und Heimo Wallner 
im Rahmen von ALLTAGSKULTUR UND GEGENWARTSKUNST statt.

Ausstellung: VERLÄNGERT 2021

MARCHFELD – hüben und drüben
Eine Region beiderseits der March

Sonderausstellung anläßlich von 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs
                 
Im Mai vor 30 Jahren fiel der Eisernen Vorhang. Er bildete nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Revolutionen im Jahr 1989 die Trennlinie zwischen den marktwirtschaftlich orientierten, demokratischen Staaten im Westen und den planwirtschaftlich geleiteten, sozialistischen Diktaturen im Osten.
Der Begriff Eiserner Vorhang beschreibt nicht nur die realen Grenzbefestigungen, sondern sinnbildlich auch die Politik der Abgrenzung. 
Die Sonderausstellung begibt sich auf Spurensuche nach Gemeinsamkeiten „hüben und drüben“. Während der Donaumonarchie in der Zeit von 1526 bis 1918 war auch das östliche Marchfeld ein gemeinsamer Kulturraum – u.a. kam es nach der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 zur Ansiedlung der „Marchfeldkroaten“, die ebenso über der March in der Slowakei und nördlich bis nach Mähren zu finden waren.
  • Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Záhorské múzeum in Skalica (Slowakei) und je ca. 20 Gemeinden beiderseits der March statt. www.zahorskemuzeum.sk 
Konzept: Hilde Fuchs
Marchfeld-Fotoserie: Julia Gaisbacher                                                                                

Bild oben: Archiv Gerhild Spanischberger